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6 Punkte die man beim Kauf eines Mähroboters beachten sollte

 

Dieser Artikel soll Ihnen nur als Hilfestellung dienen. Die individuelle Beratung eines Fachhändlers ist vorzuziehen und kann im Laden des Fachhändlers oder vor Ort auf Ihrem Grundstück geschehen. Scheuen Sie nicht den Weg zum Fachhändler. Die meisten haben jahrelange Erfahrung mit dem Aufbau von Mährobotern, kennen die Verhaltensweisen der Roboter und wie man die Installation optimieren kann. So können sie die beste Lösung zur automatischen Pflege Ihres Rasens erhalten.

 

In den meisten Fällen ist der Rasen geeignet um von einem Mähroboter bearbeitet zu werden. Spezifische Gegebenheiten können jedoch dazu führen das ein Handrasenmäher oder Aufsitzmäher vorzuziehen ist. Daher ist eine Beratung vom Fachhändler auf Ihrer Rasenfläche ideal.

 

Unsere Mähroboter Leistungen und Kontakt zu uns.

 

Kommen wir zu unseren 6 Punkten die beim Kauf eines Mähroboters beachtet werden sollten:

 

1. Grundstücksgröße

Der wichtigste Punkt beim Kauf eines Mähroboters ist die zu mähende Rasenfläche. Dabei sollte man immer beachten, dass nicht die maximale angegebene Flächenleistung eines Mähroboters ausgereitzt wird. Hersteller geben meistens eine maximale Flächengröße an, die der Roboter schafft. Dabei wird davon ausgegangen, dass die Rasenfläche möglichst einfach gestaltet ist und der Mähroboter zu jeder Zeit mähen kann. Da dies oftmals nicht der Fall ist, wird ein Roboter bei weniger Zeit oder komplizierten Rasenflächen schnell an seine Grenzen stoßen und nicht mehr das gewünschte Mähergebnis erreichen. Bei unseren Robotern von Viking (STIHL) ist es beispielsweise so, dass im Katalog auch eine optimale Rasenfläche angegeben wird. Dies sind meistens 60% der maximalen Flächenleistung. Dadurch hat man genügend Puffer um Ruhezeiten, kompliziertere Flächen, wetterbedingte Pausen oder andere Umstände auszugleichen. Der Roboter wird Ihre Fläche schaffen, selbst wenn er einen Tag nicht mähen kann. Gerne beraten wir Sie bei Ihren Fragen und helfen bei der Auswahl eines passenden Mähroboters.

Stand 2017
Stand 2017

2. Die Rasenfläche

Nachdem die Rasengröße feststeht, sollte man die Flächengestaltung beurteilen, hier kann es noch zu Änderungen der Robotergröße kommen. Dies liegt daran, dass eine Rasenfläche mit Engstellen, weiten Fahrwegen, oder Hindernissen das Mähen aufwendiger macht und der Roboter mehr Zeit benötigt. Hat das Grundstück viele Beete, verwinkelte Wege oder ist sehr weitläufig, so sollte man ca 20% Reserven einrechnen.

 

3. Laufzeiten

Ein kleiner aber feiner Punkt, da sie Ihren Rasen auch selbst nutzen wollen. Der Roboter soll möglichst dann mähen, wenn es Sie nicht stört.

Bei Viking ist die Angabe so ausgelegt, dass der Roboter mit einer täglichen Zeit von 4-6 Stunden auskommt. Je komplizierter und aufwendiger die Fläche ist, je mehr Arbeitszeit benötigt der Mähroboter. Zu erwähnen ist, dass der Roboter nicht die komplette programmierte Zeit auf der Rasenfläche verbringt, sondern nur einen Teil davon. Die eingegebene Zeit setzt sich aus Mähzeit, Ladezeit und Zeitpuffer für Regentage zusammen. Wählt man einen großen Mähroboter aus, so reichen bereits wenige Stunden am Tag um die Rasenfläche zu pflegen. Achtung: Einige Hersteller rechnen 24 Stunden 7 Tage für die angegebene Flächenleistung.

 

4. Die Ladestation

Es muss sich ein Stromanschluss in der Nähe befinden, damit die Station dauerhaft mit Strom versorgt ist. Die Station sollte möglichst in der Hauptfläche stehen. Dies erleichtert die Arbeit des Mähroboters da die Fahrwege kürzer ausfallen. Man kann die Station direkt auf den Rasen positionieren und mit Erdnägeln befestigen. Dadurch ist die Anbindung an die Anschlußkabel am einfachsten. Der große Nachteil dabei ist, dass die Station von unten ungeschützt ist, dies kann dazu führen das sich Ameisen unter der Station ansiedeln oder Gras an der Station wächst. Eine bessere Methode ist das verlegen von Gehwegplatten o.ä. unter der Station. Diese bieten einen festen Untergrund und schützen die Station. Zudem ist eine feste Verankerung möglich. Verwendet man Platten unter der Station, kann diese auch außerhalb der Rasenfläche in einem Beet plaziert werden. (Siehe Bild)

5. Sicherheit

Haben Sie Kinder oder Haustiere? Dann sollten Sie darauf achten, dass der Roboter nicht zu einer Gefahr werden kann. Wir sprechen hier von einem arbeitenden Rasenmäher, der mit einer schnell drehenden Klinge arbeitet. Daher ist es wichtig, das bei Kollisionen, Anheben, Umwerfen oder bei liegenden Objekten ein Schutz da ist, damit es zu keinem Unfall kommen kann. Das Messer sollte so angebracht sein, dass man nur durch das Anheben des Roboters herankommen kann. Dabei werden die Sensoren aktiviert und das Messer wird gestoppt. Ein aktives Bremsen des Messers sollte hierbei bevorzugt werden, denn selbst eine nachlaufende Schneide, kann zu Verletzungen führen. Und auch hier verweisen wir wieder auf die maximale Fläche, die ein Mähroboter schafft. Denn viele Gefahren kann man schon ausschließen, wenn der Mähroboter nur dann läuft, wenn niemand die Rasenfläche nutzt. Laut Bedienungsanleitung dürfen sich Kinder und Tiere nur unter Aufsicht auf der Fläche aufhalten, wenn der Robotermäher im Einsatz ist.

 

6. Optimierung der Rasenfläche

Ein Mähroboter kann bei einer perfekt abgestimmten Rasenfläche, fast 100% der anfallenden Mäharbeiten übernehmen. Meist ist dies nur bei neu angelegten Gärten oder nach einer Umgestaltung möglich. Bei bestehenden Rasenflächen kann man eher von 80-90% ausgehen. Dort gibt es Bereiche (Ecken, Beete, Rasenkanten ohne Läufer, Bäume etc.) an denen der Mähroboter nicht arbeiten kann. Dort ist eine Nacharbeit zum Beispiel mit einem Akku-Trimmer erforderlich.

 

Man kann bereits bestehende Flächen bearbeiten. Hier eine kleine Aufzählung was man schon vor Anschaffung selber optimieren kann:

  • Rasenkanten legen (ab 15cm Breite)
  • Überstehende Hecken zurückschneiden
  • Ecken abrunden
  • Gehwege auf Rasenhöhe anpassen
  • Mulden auffüllen
  • Teich/Pool absichern, damit der Roboter nicht hineinfahren kann

 

 

Fazit

Es gibt für jeden Rasen den richtigen Rasenmäher und in den meisten Fällen kann dies auch ein Mähroboter sein. Ein wenig Arbeit wird aber auch bei dem Rasenroboter anfallen. Ob es nun die Säuberung des Roboters ist oder die Wiederinbetriebnahme wenn er mal in einem Maulwurfsgang oder an einem Ast stecken bleibt. Auch ein Mähroboter muss gepflegt werden. ABER dieser Aufwand ist natürlich nur ein Bruchteil von dem, was anfallen würde wenn Sie den Rasen selber mähen.

 

Planen Sie die zu schaffende m² großzügig bei der Anschaffung, denn eine spätere Erweiterung der Roboter ist nicht möglich. Wenn Sie sich unsicher sind, lieber zu groß als zu klein kaufen.

 

Der Rasenschnitt wird als Rasenmulch auf den Boden zurückgeführt. Dort dient er als organischer Dünger und wird in die Pflanze zurückgeführt. Das erspart einige Düngergaben und führt zu einer gesunden und grünen Grasnarbe. Damit sparen Sie sich auch das Kompostieren oder entsorgen des Schnittgutes. Viele unserer Kunden konnten die Bio-Mülltonne deutlich verkleinern und damit Kosten sparen.

 

Achten Sie auf die Sicherheitseinrichtungen, notwendige Mähzeiten und Servicepunkte. Niemand möchte einen Unfall verursachen oder in der Saison lange ohne Mäher sein.

 

Unser Rat an alle Kaufinteressierten: Suchen Sie sich einen Fachhändler in Ihrer Nähe. Diese haben oft jahrelange Erfahrung mit den Maschinen und können Ihnen in allen Bereichen der Anschaffung, aber auch im Service helfen. Teilweise stehen sogar Ersatzgeräte zur Verfügung.

 

Unsere Mähroboter Leistungen und Kontakt zu uns.

 

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